Ich arbeite an der Schnittstelle von Wissenschaft, Bildung und gesellschaftlichem Engagement.
Mit meinem wissenschaftlichen Hintergrund in Biochemie, Chemie und Neurowissenschaften widme ich mich interdisziplinären Forschungsfragen.
Meine Arbeit reicht von der Entwicklung neuer Krebstherapien bis hin zur Frage, wie wir Wissenschaft und Gesellschaft neu denken und vermitteln können.
Parallel zu meinem wissenschaftlichen Werdegang habe ich ein MBA-Studium im Bereich General Management abgeschlossen. Das verleiht meiner Arbeit eine strategische Perspektive, insbesondere in den Bereichen Führung, Systemwandel und Geschlechtergerechtigkeit in den MINT-Fächern.
Als Lehrende habe ich ausgezeichnete Konzepte für Schule und Hochschule entwickelt, die interdisziplinäres Denken fördern und Studierende für Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Demokratie und Diversität sensibilisieren.
Ob in der Forschung, der Lehre oder im öffentlichen Diskurs: Ich bin überzeugt, dass Wissenschaft der Gesellschaft dienen muss. Zusammenarbeit über Fachgrenzen, Generationen und Institutionen hinweg ist nicht optional, sondern eine Voraussetzung für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft.
© Visual Science/Jonas Lerach
Von der Erkenntnis zur Anwendung
Wissenschaft ist nicht nur Wissen, sondern auch die Verantwortung, auf Basis dieses Wissens zum Wohle der Menschheit zu handeln.
© Christian Augustin, Hamburg
Fortschritt beginnt mit Haltung
Die Einbindung vielfältiger Talente sowie die Stärkung von Führung und Kommunikation sind grundlegend für eine zukunftsfähige Wissenschaft.
© h_da/Markus Schmidt
Wissenschaft muss der Gesellschaft dienen
Wissen verpflichtet. Gleichberechtigung, Demokratie und Bildung sind Grundpfeiler einer gerechten und nachhaltigen Zukunft.
© Dominik Wolfram
Meine wissenschaftliche Arbeit folgt einem klaren Ziel: die Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Ich entwickle prädiktive Modelle für Hirntumorerkrankungen auf Basis moderner 3D-Gehirnmodelle wie Organoiden und Assembloiden. Ziel ist es, das individuelle Ansprechen auf Therapien besser einschätzen zu können und patientenspezifische funktionelle Testverfahren zu ermöglichen.
Indem ich biologische, chemische und neurowissenschaftliche Ansätze verbinde, arbeite ich über disziplinäre Grenzen hinweg und adressiere so die komplexen Herausforderungen der Hirntumorforschung.
Wissenschaftlicher Fortschritt entsteht durch Zusammenarbeit. Starke Netzwerke und der Austausch zwischen Fachbereichen und Institutionen sind dafür unerlässlich.
Ich spreche und veröffentliche zu den Themen:
Die MINT-Fächer benötigen Strategien, die vielfältige Talente über Geschlechter-, Kultur- und Altersgrenzen hinweg gezielt fördern und langfristig binden.
Meine Arbeit beschäftigt sich mit den Bedingungen, unter denen Menschen in der Wissenschaft bleiben, sich entwickeln und Verantwortung übernehmen können. Dazu gehören unter anderem die Stärkung institutioneller Verantwortung für Geschlechtergerechtigkeit, die gezielte Förderung von Frauen in den MINT-Fächern sowie die Verbesserung von Kommunikation und Zusammenarbeit über Generationen und Hierarchieebenen hinweg.
Ich spreche und veröffentliche zu den Themen:
Sally Ride
Astronautin und Physikerin
Bildung – wissenschaftlich, sozial und demokratisch – ist ein kraftvoller Motor gesellschaftlichen Wandels.
Aus dieser Überzeugung heraus habe ich eine Initiative gegründet, die zu den ersten in Deutschland gehörte, die Demokratiebildung und soziale Bildung erfolgreich in ein gesamtes Schulprogramm integriert haben und so jedes Jahr Hunderte von Schülerinnen und Schülern erreicht.
Was meine Arbeit antreibt, lässt sich in einem einfachen Prinzip zusammenfassen:
Missstände erkennen. Benennen. Handlungsansätze entwickeln.
Bis heute motiviert mich dieses Prinzip dazu, neue Lehrkonzepte zu entwickeln, die Lernende in den Mittelpunkt stellen, sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auszubilden, die diese Ideen in Schulen, Hochschulen und Institutionen weitertragen.
Ich spreche zu Themen wie:
© h_da/Markus Schmidt
© Visual Science/Jonas Lerach
Keynotes und Impulsvorträge an der Schnittstelle von Wissenschaft, Bildung, Chancengerechtigkeit und Gesellschaft.
© Privat
Interaktive, bedarfsorientierte Formate für Schulen, Hochschulen und Institutionen. Konzipiert, um Dialog, Handlungskompetenz und Zusammenarbeit zu fördern.
© Visual Science/Jonas Lerach
Individuelles Mentoring sowie Beratung bei der Entwicklung wirksamer Mentoring-Programme mit nachhaltiger Wirkung.
Ob für einen Vortrag, einen Workshop oder individuelles Mentoring – ich freue mich über Ihre Nachricht und bespreche gerne passgenaue Möglichkeiten.
© h_da/Markus Schmidt
Barbara Voith (links), Anna Wolfram (Mitte), Preisinitiator Prof. Dr. Michael Becker (rechts)
Die Tübinger Neurowissenschaftlerin Anna Wolfram ist die erste Preisträgerin des DAREA Award für Geschlechtergerechtigkeit in den MINT-Fächern.
Die Hochschule Darmstadt (h_da) vergibt diesen neuen, bundesweiten Preis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschule und Industrie, die sich in besonderer Weise für mehr Geschlechtergerechtigkeit in den MINT-Bereichen einsetzen.
© Margot Friedländer Stiftung
Margot Friedländer (links) überreicht den Margot Friedländer Schulpreis 2024 an das Team von IG Friedenstaube (rechts).
Anna Wolfram wurde gemeinsam mit ihrem Team mit dem Margot Friedländer Schulpreis 2024 für ihr langjähriges Engagement im Aufbau einer sozial verantwortlichen Schulgemeinschaft ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt ihre Initiative IG Friedenstaube, die sich für die Bekämpfung von Antisemitismus, Rassismus und antidemokratischen Haltungen durch von Schülerinnen und Schülern geführte Peer-to-Peer-Bildung einsetzt.
Anna Wolfram erhielt den Springer BestMasters Award für ihre Masterarbeit „Erweiterung der Komplexität des Leaky-Pipeline-Phänomens in den Naturwissenschaften: Eine qualitative Studie.“
Die BestMasters-Reihe zeichnet herausragende Masterarbeiten führender Universitäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.
© Gordon Welters/startsocial e.V.
Die startsocial Bundesauswahl mit Bundeskanzler Olaf Scholz, Schirmherr von startsocial e.V., am 22. September 2022 in Berlin.
Anna Wolfram und ihr Team wurden mit der sozialen Bildungsinitiative IG Friedenstaube für den startsocial-Wettbewerb 2021/22 ausgewählt und erhielten eines von 100 begehrten Beratungsstipendien für herausragendes soziales Engagement in Deutschland.
Im Rahmen des Wettbewerbs wurde die Initiative später unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin als eine der Top 25 Initiativen deutschlandweit ausgezeichnet.
Wissenschaft braucht Demokratie – und Demokratie braucht Wissenschaft. Lassen Sie uns zu einer informierten, gerechten und nachhaltigen Zukunft für die gesamte Menschheit beitragen.